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 Das Projekt



 

Vorstellung unseres bürgerschaftlichen Projekts
"Neubau Kinder- und Jugendhaus Eltingen"

Ausgangslage war, dass wir vor etwa zwei Jahren erfahren haben, dass unser Kinder- und Jugendhaus Ramtel im August 2013 einem Neu­bau der Be­hind­ertenhilfe weichen muss, die Stadt Leonberg jedoch kein Geld hat, ein neues Jugendhaus zu bauen. Um den Fort­bestand unserer erfolgreichen Kinder- und Jugend­arbeit sicherzustellen, sind geeignete Räum­lichkeiten jedoch unverzichtbar.

RaumaufteilungDaher haben wir uns überlegt, was wir selbst dafür tun könnten, um dieses Ziel zu erreichen. So haben wir Ende letzten Jahres die Idee entwickelt, in Eigenregie und unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen, lokaler Wirtschaft und der Leonberger Bürgerschaft selbst ein neues Jugendhaus zu bauen. Nach monatelanger Überzeugungsarbeit ist es uns gelungen, dass das Projekt und der Baukostenzuschuss am 03.05.2012 und der Erbbaupachtvertrag am 22.05.2012 vom Gemeinderat der Stadt Leonberg genehmigt wurde.

Projektziele

Ostansicht

Methoden zur Zielerreichung

Was ist innovativ an diesem Vorhaben

Unseres Wisses nach gibt es bisher kein ver­gleich­bares Projekt, bei dem Jugendliche in Eigenverantwortung ein so umfangreiches soziales Projekt realisiert haben. Andere "Beteiligungsprojekte", bei denen Jugendliche beim Bauen helfen (z.B. Wände streichen o.ä.), sind mit unserem Projekt - ohne diese Projekte abwerten zu wollen - nicht vergleichbar. Hier geht es darum, dass die Jugendlichen in allen Phasen des Projekts, von der Idee über die Planung bis zur Umsetzung maßgeblich und verantwortungsvoll beteiligt sind. Die Eigenverantwortlichkeit endet erst da, wo es aus gesetzlicher und fachlicher Sicht unabdingbar ist.

Ein von äußerst engagierten jungen Menschen selbstverwaltetes Jugendhaus, das aber dennoch über eigenes pädagogisches Fachpersonal verfügt, ist in dieser Kombination eine ideale Voraussetzung, unsere Projektziele erfolgreich umsetzen zu können.

Bereits feststehende Partner

Langfristige Finanzierung

Die Stadt Leonberg stellt ein voll er­schloss­en­es Grundstück in Erbbaupacht kostenlos zur Verfügung.

Um die langfristige Finanzierung der Betriebs- Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten des neuen Gebäudes zu 100 % sicherzustellen, wurde mit der Stadt Leonberg im September 2012 ein Betriebskostenzuschussvertrag über 20 Jahre incl. Verlängerungsoption abgeschlossen.

Um den erforderlichen Kredit abzusichern haben wir von der Stadt Leonberg eine städtische Bürgschaft bekommen. Die Entscheidung über die städtische Bürgschaft fiel am 4. Juni 2013 im Leonberger Gemeinderat.

Umsetzungszeitraum

Der Beginn der Umsetzung ist für den Oktober 2013 geplant. Das Anfang 2012 angestoßene Bebauungsplan-Änderungs­verfahren hat bis Februar 2013 gedauert. Danach haben wir den Baueintrag bei der Stadt Leonberg eingereicht. Die Baugenehmigung haben wir dann leider erst Ende Juni 2013 erhalten. Das Gebäude soll so früh wie möglich teilweise nutzbar sein, weil das alte Jugendhaus Ramtel ja bereits in der ersten Septemberwoche 2013 abgerissen wird. Die Fertigstellung des Neubaus könnte Mitte 2014 erfolgen.

Wir erzeugen nachhaltige Veränderungen

Erfolg ist messbar

Ausgangslage ist es ja vordergründig, dass ein Ersatz für das alte Jugendhaus geschaffen werden muss. Ziel ist es dagegen, dass die Kinder und Jugend­lichen selbst dafür sorgen, dass dies geschieht.

Die Jugendlichen werden im Rahmen dieses Projekts zwar immer wieder ihre Grenzen kennenlernen, dabei aber auch lernen, wieviel sie doch selbst erreichen können wenn sie sich anstrengen. Die Identifikation mit dem selbst Erschaffenen wird groß sein, Tendenzen zum Vandalismus werden zurückgehen.

Das Erlernte, und zwar weniger das Praktische, sondern vielmehr das, was sich in den Köpfen abspielt, wird eine unschätzbare Hilfe für die Kinder und Jugendlichen in ihrem weiteren Leben sein.

Bereits jetzt erfüllt es uns ja jedes Mal mit Stolz, wenn wir über die Jahre be­obachten können, wie sich unter unserer tatkräftigen Hilfe aus einem "Problem­jugendlichen" mit der Zeit ein "erfolgreiches Mitglied" unserer Gesellschaft ent­wickelt hat. Dies wird sich mit diesem Projekt noch verstärken und dies wird er­fahrungsgemäß auch messbar sein.

Selbstverständlich misst sich der Erfolg unseres Projekts am Ende auch daran, inwieweit es uns gelingt, in möglichst kurzer Zeit unter ständiger Einhaltung des Kostenplans bei möglichst guter endgültiger Ausstattung das Projekt umzusetzen. Umso mehr Kinder und Jugendliche sich beteiligen, um so schneller werden wir fertig und um so schöner und bedarfsgerechter wird unser neues Haus. Und wir sind absolut davon überzeugt, diese Ziele ganz hervorragend zu meistern. Be­reits seit Ende 2011 besteht ein riesiges Interesse, in unseren Arbeitskreisen zu den verschiedenen Planungs- und Bauthemen mitzuarbeiten, Ideen einzubringen und durchzusetzen.

Da wir als professioneller Jugendhilfeträger seit vielen Jahren mit einem Quali­tätsmanagement-Handbuch arbeiten und unsere Arbeit regelmäßig evaluieren wird auch bei diesem Projekt eine professionelle Evaluation selbstverständlich sein.

Die gesellschaftliche Wirkung des Projekts zeigt sich bereits jetzt sehr deutlich an der Spendenbereitschaft und der Anerkennung in der Bevölkerung. Diese Wirkung wird auch nach Fertigstellung des Projekts sehr positiv auf unsere weitere Arbeit sein. Es wird in den Köpfen der Menschen tief verankert werden, dass Kinder und Jugendliche nicht nur auf der Straße oder vor PC-Spielen rumhängen und saufen können, sondern dass sie durchaus fähig sind, verantwortungsvoll und uneigennützig zu handeln.